Ein gesunder Lebensstil verringert Bluthochdruckrisikovon Anton Pfeiffer am 04.09.2012 um 13:31

Laut einer finnischen Studie die am 27.8.2012 veröffentlich wurde, senkt ein gesunder Lebensstil das individuelle Bluthochdruckrisiko auf ein Drittel. Unter einem gesundem Lebensstil wurden 3 mal wöchentliches Training in der Freizeit, Alkoholkonsum unter 50 Gramm pro Woche, ein Normalgewicht (BMI unter 25) und ein täglicher Verzehr von Gemüse definiert. Es wurden 21.000 Teilnehmer in die Studie eingebunden, von denen 9637 Männer und 11.430 Frauen teilgenommen haben.


Am Anfang der Studie hatten alle Teilnehmer normale Blutdruckwerte. Nach durchschnittlich 16 Jahren konnte bei 709 Männer und 890 Frauen ein hoher Blutdruck festgestellt werden. Je mehr die Teilnehmer gesunde Lebensstilfaktoren aufwiesen umso weniger konnte ein Risiko von Bluthochdruck festgestellt werden.


Das Forscherteam folgerte, dass sich diese Studienergebnisse auch auf die Behandlung von Bluthochdruck anwenden lassen. Die Behandlung kann auch mit Medikamentengabe kombiniert werden und dadurch evt. zu einer Senkung der Dosis führen. Dies sollte allerdings immer in Absprache mit dem Arzt erfolgen.


Frühere Forschungen ergaben, dass sich mit täglichem Sport der Blutdruck dauerhaft auf 15 mmHg senken lässt. Empfohlen wird dafür moderater Ausdauersport, allerdings verfällt diese Wirkung wenn der Sport nicht mehr ausgeführt wird.


Bluthochdruck kann auch nach verschiedenen Ursachen unterschieden werden. Man unterscheidet grob den essentiellen Bluthochdruck (bis zu 90 %) bei dem keine organische Vorerkrankung zu finden ist, die arterielle Hypertonie die in den Gefäßen (Arteriosklerose) zu finden ist, Bluthochdruck der von der Niere oder Nierenarterie hervorgerufen wird, endokrine Hypertonie, die von einer Störung im Hormonsystem hervorgerufen wird und nicht zu vergessen Bluthochdruck, der von Erkrankungen der Lunge und am Herzen hervorgerufen werden.


Man kann also sagen, dass essentielle Hypertonie sehr häufig ist und vegetativen Schwankungen die Ursache darstellt. Das vegetative Nervensystem regelt unter anderem die Anspannung und Entspannung im Körper und es ist stark mit dem Herzen verbunden. Stress und dauerhafte Anspannung können sich negativ auf den Blutdruck auswirken und diesen erhöhen. Hier kann man gut mit Biofeedback, Entspannungstechniken, Lebensstiländerung und moderatem Ausdauersport entgegenwirken und den Blutdruck wieder positiv beeinflussen.


Quelle: ESC Abstract 5224: Jousilahti et al., Lifestyle traits predict the
development of hypertension: a large prospective population-based cohort
study in Finland.

 
 
 

Anton Pfeiffer

Medizinischer Masseur
Heilmasseur neu
Medizinischer Bademeister
Struktureller Körpertherapeut ®
Staatlich geprüfter Diplom Tennislehrer
Staatlich geprüfter Tennislehrwart
Staatlich geprüfter Haltungslehrwart
Mentaltrainer
Rehabilitationstrainer
Lehrreferent der Yoni Academy 2008 - 2010
Lehrreferent des Bfi seit 2011
Lehrreferent des Universitätssportinstituts Innsbruck
 

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